Allgemeine Informationen zur Veranstaltungsbelegung

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Voraussetzungen um Veranstaltungen besuchen zu dürfen

Folgende Voraussetzungen müssen erfüllt sein, um eine belegpflichtige Veranstaltung besuchen zu dürfen:

  • Die Studierenden müssen über das Anmelde- und Vergabeverfahren einen Platz in der Veranstaltung bekommen haben.
  • Sie dürfen weder exmatrikuliert, noch beurlaubt sein.
  • Sie müssen die Voraussetzungen gemäß Studien- und Prüfungsordnung erfüllen.


Erste und zweite Belegungsphase

Die erste Bewerbungsphase ist die entscheidende Phase für alle, die schon studieren. Studierende, die sich erst in der zweiten Bewerbungsphase zu Veranstaltungen anmelden, sind grundsätzlich benachteiligt gegenüber Studierenden, die bereits an der ersten Bewerbungsphase teilgenommen haben. Die zweite Belegungsphase ist zunächst für Studierende im ersten Semester eingerichtet worden, die an der ersten Belegungsphase nicht teilnehmen konnten, weil sie noch keinen Zulassungsbescheid von der Uni hatten. Allen anderen bietet die zweite Belegphase ferner die Möglichkeit, durch Kapazitätenerhöhung (d.h. Einsatz weiterer Dozenten und/oder größerer Veranstaltungsräume) oder Nachrücken auf der Warteliste auf Grund der Selbstabmeldung zugelassener Studierender doch noch zu einer Veranstaltung zugelassen zu werden, bei der man zuvor abgelehnt wurde.

  • Hochschulortwechsler und Nachrücker sollten sich in jedem Fall an die jeweiligen Fachvertreter wenden! Liste der für Sie zuständigen Fachvertreter: Liste

Gast- und Zweithörer

  • Gasthörer verfügen derzeit nicht über einen matrikelnummerbezogenen Smail-Account und können daher Veranstaltungen nicht online belegen. Die Dozenten können diese Hörer einzelfallbezogen als Teilnehmer in ihre Veranstaltungen aufnehmen.
  • Zweithörer benötigen einen Smail-Account, der auf der Matrikelnummer der Universität zu Köln basiert. Mit diesem können sie dann online Veranstaltungen belegen.


Vergabealgorithmus: Wie "entscheidet" das System, wer in welcher Veranstaltung einen Platz bekommt und wer nicht

Schritte und Phasen der Veranstaltungsbelegung

  1. Zunächst wählt die/ der Studierende eine oder mehrere Veranstaltungen aus dem Angebot des Studienganges.
  2. Übersteigt die Anzahl der Nachfragen die Anzahl der vom Veranstalter freigegebenen Plätze entscheidet die/der Studiengangsverantwortliche oder der/die Studiendekan/in über die Verteilung.
  3. Die Vergaberegeln sind von Fach zu Fach unterschiedlich. Sie werden zum Teil technisch ("vom System") unterstützt; andere Vergaberegeln erfordern "Handarbeit".
  4. An die Bewerbungsphasen schließen sich Vergabephasen an. Diese umfassen die technischen Vergabeläufe sowie die Nachbearbeitung, Endkontrolle und abschließende Freigabe durch die Fachverantwortlichen.


Allgemeine Vergaberegeln

1. Veranstaltungsbelegung ohne Prioritäten

In einigen Studiengängen bzw. in einigen Modulen z.B. der Ethnologie und der Philosophie können Veranstaltungen belegt werden, ohne Prioritäten zu setzen. Die Studiengangsverantwortlichen gehen hier davon aus, dass ausreichend Veranstaltungen angeboten werden. Falls wider Erwarten doch Engpässe auftreten sollten, werden sich die jeweiligen Fachvertreter gemeinsam mit den Studierenden um einvernehmliche Lösungen für die zweite Bewerbungsphase bemühen.

2.Veranstaltungsbelegung mit Prioritäten

In den meisten Studiengängen und Modulen müssen bei der Veranstaltungsbelegung Plätze beantragt und Prioritäten angegeben werden. In diesen Fällen werden im Rahmen des technischen Vergabelaufs die ersten Prioritäten bevorzugt vergeben. Der konkrete Bewerbungszeitpunkt innerhalb der jeweiligen Bewerbungsphase hat keinen Einfluss auf das Ergebnis.

Beispiel:

Insbesondere in den Magisterstudiengängen und den Lehramtsstudiengängen mit alter LPO tritt folgender Fall auf (beschrieben am Studiengang Magister Pädagogik):

Dem Bereich A sind insgesamt 42 Veranstaltungen zugeordnet. Davon kann der/die Student/in max. 6 Veranstaltungen mit 1. Priorität belegen (zu erkennen am grünen Text "Auswahl 6 aus 42"). Alle weiteren Veranstaltungen können mit nachrangigen Prioritäten belegt werden.

Student A belegt 3 Veranstaltungen mit 1. Priorität und 2 Veranstaltungen mit 2. Priorität:

Zu Vergabealgorithmus.gif

Studentin X belegt 6 Veranstaltungen mit 1. Priorität und 3 Veranstaltungen mit 2., 3. bzw. 4. Priorität.

Zu Vergabealgorithmus2.gif

In der Vergabe werden diese Prioritäten folgendermaßen berücksichtigt:

  • Student A bekommt maximal 3 Veranstaltungen im Bereich A, weil er 3 erste Prioritäten vergeben hat, Studentin X bekommt maximal 6 Veranstaltungen.
  • Zunächst werden alle 1. Prioritäten berücksichtigt und - soweit ausreichend Plätze in den Veranstaltungen sind - auch vergeben.
  • Übersteigt die Zahl der Bewerbungen mit 1. Priorität die Zahl der Plätze in einer Veranstaltung, so bekommen einige Studierende mit ihrer 1. Priorität keinen Platz. Wer nun einen Platz in dieser begehrten Veranstaltung bekommt, hängt ggf. von weitergehenden Vergabekriterien ab. So werden in Veranstaltungen des Departments Heilpädagogik beispielsweise höhere Fachsemester bevorzugt. Gibt es keine weiterhegenden Vergabekriterien, so werden alle 1. Prioritäten als gleichrangig angesehen und die Verteilung erfolgt hier nach dem Zufallsprinzip. Zeitpunkt der Online-Belegung (innerhalb einer Einwahl-/Bewerbungsphase), Fachsemester, Studiengang und auch die Zahl der belegten Plätze je Student/in spielen keine Rolle.
  • Sind alle 1. Prioritäten "abgearbeitet", kommen die 2. Prioritäten an die Reihe usw. Von den gezeigten Bewerbungen wird die 4. Priorität der Studentin X als letzte berücksichtigt. (Im Bereich A des Magister-Studiengangs Pädagogik kann prinzipiell auch eine 42. Priorität vergeben werden. Diese Bewerbung wird im Vergabeverfahren als allerletzte berücksichtigt.)
  • Hat nun Student A in der Veranstaltung 7044 keinen Platz bekommen, dafür aber in der Veranstaltung 7049, so erscheint bei ihm unter "Meine Veranstaltungen" die Veranstaltung 7044 mit "HP" (= Hohe Priorität. In der Veranstaltung wurde er abgelehnt, in einer Veranstaltung mit niedrigerer Priorität wurde er zugelassen.) und die Veranstaltung 7049 mit "ZU" (= Zulassung).
  • Hat die Studentin X alle 6 Veranstaltungen mit 1. Priorität bekommen, so erscheint bei den Veranstaltungen, die sie mit nachrangiger Priorität belegt hat, der Status "MP" (= Niedrige Modulpriorität; die Studentin wurde zu einer Veranstaltung mit höherer Modulpriorität zugelassen.)

Studiengangsspezifische Vergaberegeln

In einigen Studiengängen kommen weitergehende Vergaberegeln zum Einsatz. Diese sind unter

dargestellt. In modularisierten Studiengängen gilt in der Regel, dass Studierende, die ein Modul bereits begonnen haben, gegenüber Studierenden, die sich neu in das Modul einwählen, bevorzugt werden. In einigen Studiengängen erhalten die Studierenden im Rahmen des Vergabeverfahrens nur so viele Veranstaltungen, wie für den regulären Studienfortschritt erforderlich sind. Studierende, die zusätzliche Veranstaltungen benötigen, müssen sich an die Ansprechpartner des jeweiligen Instituts/Seminars bzw. der jeweiligen Fachgruppe wenden.