KLIPS

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KLIPS ist der Kölner Lehr-, Informations- und Prüfungs-Service.

Das KLIPS-Projekt ist ein Vorhaben des Rektorats und hier des Prorektors für Lehre und Studium.

Im Rahmen dieses Projekts kümmert sich das KLIPS-Team seit Oktober 2006 um die Einführung eines hochschulweiten Prüfungs- und Veranstaltungsmanagements auf der Basis der Softwaresysteme der Firma HIS.

KLIPS umfasst eine Reihe von Funktionen bzw. Modulen, die im Folgenden erläutert werden. Der Schwerpunkt des Systems liegt auf dem Prüfungs- und Veranstaltungsmanagement.

Identity-Management, Authentifizierung

Grundlage für den Aufbau eines hochschulweiten EDV-gestützten Prüfungs- und Veranstaltungsmanagements ist die Webbasierte Authentifizierung von Lehrenden bzw. deren Mitarbeiter/-innen und Studierenden.

Studierendenverwaltung

Für die Studierendenverwaltung setzt die Universität zu Köln die Module ZUL, QIS-ZUL und SOS ein. Anzustreben ist die Erweiterung um QIS-SOS, die es den Studierenden ermöglicht, online ihre Kontaktdaten zu verändern etc.

Diese QIS-Funktionalitäten können zeitgleich oder im Nachgang zu QIS-POS eingeführt werden.

Prüfungsmanagement

Die Prüfungsverwaltung ist derzeit in den Fakultäten sehr unterschiedlich organisiert. Sie erfolgt zumeist auf der Basis selbst entwickelter EDV-Systeme mit unterschiedlicher Leistungsfähigkeit. Diese haben den großen Vorteil, dass sie – bezogen auf die Studiengänge, für die sie entwickelt worden sind – maßgeschneidert sind. Nachteilig ist zum einen, dass es sich um mehr oder weniger große Insellösungen handelt, die dazu führen, dass Prüfungsprozesse für Studierende anderer Fakultäten wenig effizient und kundenorientiert ablaufen. Zum anderen ist die mittel- bis langfristige Entwicklungsfähigkeit der Systeme oft nicht gewährleistet.

Die zum WS 07/08 erfolgende Umstellung auf Bachelor- und Master-Studiengänge ist verbunden mit der Einführung studienbegleitender Prüfungen, eines studiengangsbezogenen Diploma Supplements und eines individuellen veranstaltungsbezogenen Transcript of Records. Voraussetzung hierfür ist eine fakultätsübergreifende Verknüpfung des Prüfungs- und Veranstaltungsmanagements sowie veränderte Abläufe in den Fakultäten, aber auch in der Verwaltung und zwischen der Verwaltung und den Fakultäten.

Die Einführung von HIS-POS zur Prüfungsverwaltung setzt in den Fakultäten Prüfungsämter oder vergleichbare Strukturen mit hauptamtlichem geschulten Personal voraus. Die ergänzenden QIS-Funktionalitäten, ermöglichen den Studierenden, sich online zu Prüfungen an- und abzumelden und Prüfungsleistungen abzurufen, den Prüfern bzw. Prüfungsämtern, Noten einzugeben. Darüber hinaus kann QIS-POS genutzt werden, um Modulhandbücher zu erstellen.

Management und Belegung von Lehrveranstaltungen

Das Management von Lehrveranstaltungen soll zukünftig hochschulweit mit LSF erfolgen.

Wenn die Studierenden die Lehrveranstaltungen über LSF belegen, entsteht zugleich die Datengrundlage für ein Transcript of Records.

LSF unterstützt darüber hinaus die Vergabe von Plätzen in Veranstaltungen mit begrenzten Teilnehmerzahlen.

Elektronisches Veranstaltungsverzeichnis

Sobald alle Lehrveranstaltungen der Universität in LSF enthalten sind, liegt ein komplettes Vorlesungsverzeichnis in elektronischer Form vor. Über LSF können dann - soweit noch gewünscht bzw. erforderlich - Druckvorlagen für das Vorlesungsverzeichnis und die kommentierten Vorlesungsverzeichnisse erzeugt werden.

E-Learning

Das "hauseigene" E-Learning-Programm ILIAS kann durch ein Interface an LSF angekoppelt werden.

Lehrevaluation

Die EDV-gestützte Lehrevaluation ist im Idealfall ein Bestandteil des Prüfungs- und Veranstaltungsmanagements.

Die Module POS- und LSF bieten bislang keine entsprechenden Funktionalitäten. Ausgehend von dem HIS-BUS-Projekt bereitet HIS derzeit allerdings gemeinsam mit Hochschulen die Entwicklung einer Open-Source-Software (2reply) vor, die Lehrevaluation über Online-Befragungen der Studierenden ermöglicht. HIS hat der Universität zu Köln angeboten, einen Modellversuch aufzulegen, der Lehrevaluationen mit HIS-Software ermöglichen soll. Voraussetzung ist in Übereinstimmung mit der Evaluationsordnung eine Klärung der Art und des Umfangs von Lehrevaluationen in jeder Fakultät.

Auch zu anderen Systemen der Lehrevaluation können Schnittstellen definiert und entwickelt werden.